Unsere Bedingungen:

Der Unterricht orientiert sich an der allgemein gültigen Schulzeit-Ferien-Regelung Bayerns. In den Ferien und an
Feiertagen wird kein Unterricht gegeben (Ausnahme 10-Std-Paket). Wir garantieren 33 Unterrichtseinheiten in 12 Monaten
(Bei 14-tägigem Unterricht 17 Unterrichteinheiten).

Hausbesuch:
Wir bieten Hausbesuche gegen eine zusätzliche Gebühr an. In der Zeitplanung hierfür sind der kurze Plausch an der
Tür und eventuelle Zwischenfälle im Straßenverkehr berücksichtigt, aber es kann trotzdem zu Zeitschwankungen bis zu
15 Minuten kommen.

Bei Krankheit oder Verhinderung:
Jeder bemüht sich zuverlässig die Termine einzuhalten und ggf. nachzuholen.
2 Unterrichtstermine pro Halbjahr dürfen laut DTKV von Seiten des Lehrers entfallen ohne nachgeholt werden zu müssen. Unterrichtstermine, die von Seiten des Schülers entfallen werden nicht nachgeholt, dafür gilt aber folgende Regel:
Liegt der Jahresunterricht (12 / 24 / 36 usw. Monate nach Anmeldung) unter 33 Unterrichtseinheiten pro 12 Monate
(bei 14-tägigem Unterricht 17 Unterrichtseinheiten) wird nachgeholt. Eine Ermittlung von Unterrichtsüberschuss oder Unterrichtsdefizit ist immer nur nach 12 / 24 / 36 usw Monaten ab Anmeldungsmonat möglich, da sich die Unterrichtseinheiten und das Honorar durch den Jahresgesamtunterricht definieren. Bei ärztlich attestiertem Krankheitsausfall des Schülers über 1 Monat wird abgebrochen.

Wie lange läuft meine Anmeldung und wie wird bezahlt?:
Die Anmeldung findet einmalig statt und der Unterricht läuft bis zum selbst wählbaren Zeitpunkt der Kündigung unbefristet.
Die Raten sind ab dem ersten Unterrichtsmonat im Voraus mindestens jeweils bis zum 10. des Monats per Überweisung zu zahlen. Es gibt keine zahlungsfreien Monate. Ferien und Feiertage, sowie 4 Optionstage/Jahr für Krankheit und Fehlen sind bereits berücksichtigt.

Probemonat:
Ein Musikinstrument zu erlernen ist eine große Herausforderung, braucht viel persönlichen Einsatz und volle Identifikation mit dem gewählten Instrument. Stellt sich im ersten Monat nach Anmeldung heraus, dass es doch nicht das Richtige ist, kann der Unterricht vorzeitig abgebrochen werden. Ab dem 2. Monat gilt die Kündigungsfrist von 2 Monaten.

Kündigungsfrist:
2 Kalendermonate – die Kündigung in jedem Falle schriftlich. Die Kündigung zum 31.7. um sich den August „zu sparen“ ist nicht möglich, da die Jahresunterrichtskalkulation den August als Nachzahlungsmonat für bereits erhaltenen Unterricht mit einschliesst. Überschussauszahlung oder Verrechnung einzelner Unterrichtseinheiten ist nicht möglich und wird in keinem Falle geleistet.
Wie Ihnen auffallen wird, ist dies im Vergleich zu den meisten anderen qualitativen Einrichtungen eine sehr kurze Kündigungsfrist. Meistens sind 12 Monate Bindung üblich und dieses ¨Damoklesschwert¨ wollen wir unseren Schülern und Beitragszahlern ersparen.

Das Üben:
Um das Hobby Musik mit einem Instrument sinnvoll und konstruktiv genießen und ausnutzen zu können ist es unbedingt notwendig regelmäßig ausreichend zu Üben. Unser Richtwert nach eigenen Erfahrungen in Feinmotorik, Erinnerungsvermögen und Motivationsauswirkung hierfür ist mindestens jeden zweiten Tag 20-30 Minuten üben. Sollte mal eine größere Pause wegen Krankheit oder Abwesenheit entstehen, ist das kein Problem wenn danach erstmal wieder etwas mehr geübt wird.
Ist es nicht möglich diesen Übe-Einsatz zu bringen ist vom Erlernen eines Instruments eher abzuraten, da die Fortschritte wenn überhaupt nur sehr gering sein können. Da Kinder sehr schnell abgelenkt sein können und sie das Üben ohne schlechte Absicht schlichtweg vergessen, ist nicht die Kontrolle sondern ein reges Interesse an den neu erlernten Fähigkeiten des Schülers notwendig. Das kann zum Beispiel gezeigt werden durch: „Magst du mir mal etwas vorspielen?“ oder „Was habt ihr den heute im Unterricht gelernt?“ oder unter der Woche mal „Was macht ihr den momentan im Unterricht?“. Wenn sich etwas gut anhört darf mit Lob nicht gespart werden, auch wenn man selbst evtl. keine Ahnung hat. Aussagen wie „ Du übst eh nie“ oder „Wenn Du nicht mehr übst, dann hören wir auf“ oder „ Wofür bezahle ich das“ sind sehr schlecht, weil sie im Kind ein Schuldgefühl auslösen und damit der positive Bezug zum Instrument und Unterricht gestört, wenn nicht sogar zerstört wird. Mut machen, den richtigen Zeitpunkt zum Üben finden (nicht nach Hausaufgaben, oder vor Treffen mit Freunden) ist angesagt und sich einfach mal dazusetzen bringt oft viel mehr. Natürlich auch der Besuch von Konzerten und vielleicht mal eine geschenkte CD.


 

Musikinstitut Alexander Stöhr
Andechserstraße 9
82229 Seefeld-Unering
Telefon: 08153-889637
Mobil: 0151-12815337
e-Mail: mi.stoehr@gmx.net